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Allgemeine Information |
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Die "Kärntner Almheu" - Gemeinschaft
16 Bergbauern aus den Tälern Oberkärntens (Mölltal, Lieser- und Katschtal, Gailtal, Lesachtal) und dem Nockgebiet haben sich zur
Arbeitsgemeinschaft Kärntner Almheu
zusammengeschlossen.
Sie wollen einen Teil ihres Almheus speziell ernten, trocknen, lagern und als hochwertiges Spezialprodukt vermarkten.
Die Aufgaben des Vereines:
Aufbau von Vermarktungsschienen für Almheu
Erarbeitung und Überwachung von Qualitätsrichtlinien
Imagebildung und Öffentlichkeitsarbeit für das Produkt Almheu
Interessenvertretung der Bergmähder-Bauer
Bildungsarbeit
Erhaltung der ökologisch wertvollen Bergmähder
Förderung der Bergmahdwirtschaft in Kärnten
Grundlagenerhebung
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Die Qualität von Kärntner Almheu
Für die Produktion von zertifiziertem "Kärntner Almheu" müssen die Flächen genau erhoben (typisiert) werden; nach botanischer Zusammensetzung, Höhenlage, Bewirtschaftungsart, usw. Zertifiziertes "Kärntner Almheu" muss folgende Kriterien erfüllen: 
| Typisierung der Bergmahdfläche: | - Herkunft von Almwiesen ab einer Seehöhe von 1.700m (nach entsprechender Begutachtung auch ab 1.500m Seehöhe möglich)
- Hoher Kräuteranteil, artenreich (mindestens 40 Arten)
Heukräuter Gutachten
- Naturbelassene Flächen (nicht planiert, nicht eingesät, nicht
entwässert) mit natürlicher Artenzusammensetzung
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| Bewirtschaftung der Fläche: | - Nachhaltige Nutzung der Almfläche
- Keine Düngung, keine Spritzmittel
- Keine Beweidung (Grund: Sauberkeit)
- Naturnahe Heuproduktion:
- Mahd mindestens einmal alle zwei Jahre - maximal einmal pro Jahr
- Schonende Bearbeitung (z.B. hohe Schnitthöhe wegen Verschmutzungsgefahr)
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Trocknung/Lagerung: | - Sorgfältige Trocknung
- Gesonderte Lagerung von anderem Heu
- Gut durchlüftet, trocken
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Spezialkriterien (zusätzlich für spezielle Produktnischen): | Händisch geerntet (Sense, Heuen)
Mit Trockengerät getrocknet
Handverlesen (einzelne Kräuter, Bluamach,...)
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| Kontrolle: | Die Kontrolle von Kärntner Almheu erfolgt auf zwei Ebenen:
- Regelmäßige Kontrollen der Flächen und des Almheus durch eine Zertifizierungsstelle
- Selbstkontrolle der Almheubauern: Eigenverantwortung für Beibehaltung der Artenvielfalt und Wirtschaftsweise:
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